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Kurse, Touren & Reisen

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Art
Aktivität / Sportart

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Schneeschuhwanderung Gemeindealpe

Im Mariazeller Land, auf der Gemeindealpe ist im März meistens noch viel Schnee. Dieses Jahr sowieso. Da ich die Tour aber schon Ende Sommer ausgeschrieben habe, wusste ich das natürlich noch nicht. Wir wurden jedenfalls nicht enttäuscht!

Anreise

Die Anreise nach Mariazell ist zugegebenermaßen lang. Weil wir ein paar Stunden unterwegs sein wollen und auch wieder heimfahren müssen, wähle ich die erste mögliche Verbindung von Wien nach Mariazell. Das bedeutet: Abfahrt in Wien Meidling um 6:02. Treffpunkt eine Viertelstunde früher. Da gibt es nur ganz wenige Menschen, die sich da denken „Juhu! Samstag vor 5:00 aufstehen!“. Ich gehöre auch nicht dazu.

Die Fahrt nach St.Pölten dauert nur 30 Minuten, da hat sich die Stimmungslage schon etwas gebessert. Nach dem Umstieg in die Mariazellerbahn machen wir es uns dann gemütlich, frühstücken, zählen die äsenden Rehe und genießen die wirklich sensationelle Landschaft.

Am Bahnhof holt uns unser vorbestelltes Taxi ab und wir fahren die kurze Strecke zum Zeller Rain hinauf.

Aufstieg Breinmauer

Nachdem wir erfreut feststellen, dass noch wirklich viel Schnee liegt und wir noch von unten mit angelegten Schneeschuhen weggehen können, machen wir uns fertig und gehen los. Der erste Teil über die kerzengerade Forststraße bis zum eingeschneiten Höchbauer ist zum Aufwärmen gerade richtig.

Ab dort kommen steilere Passagen, durch die wir rasch an Höhe gewinnen.

Beim ersten Eisernen Herrgott zweigen wir von der allgemeinen Spur ab und ich wähle nach Gefühl eine querfeldein Route auf die Breinmauer hinauf.

Obwohl das Wetter nicht supersonnig ist, haben wir eine sehr schöne Fernsicht. Da wir keine Eile haben, nutzen wir Lichtungen zwischendurch immer wieder um über das Panorama zu diskutieren: „Kann dieser Berg, der aussieht wie eine Pyramide, der Luggauer sein?“ Er kann und er ist.

Bei einer weiteren Pause holt Didi seine Lawinensonde heraus und wir testen wieder aus wer den Durchmesser der Schneedecke am Genauesten raten konnte.

Die Breinmauer ist nicht der eindrucksvollste Gipfel den es gibt, aber von der Aussicht her wunderbar! Am Gipfelfoto unten sieht man den Ötscher hinter uns herausschauen. Das heißt man kann wunderbar auf die Ötschergräben hinunterschauen und vom Kleinen Ötscher bis zum Rauhen Kamm die ganze Breite des Ötscher betrachten!

Aufstieg Gemeindealpe

Am Bergrücken gehen wir weiter zur Brachalm, bzw. dem zweiten Eisernen Herrgott auf dieser Route, wo wir windgeschützt eine kleine Pause einlegen.

Nach der Brachalm kommt der Abschnitt, der über einen relativ schmalen Grat führt. Jeden Winter sieht dieser etwas anders aus. Diesen Winter ist er ganz einfach zu gehen, weil so viel Schnee heroben liegt.

Der letzte Anstieg zum Gipfel der Gemeindealpe ist noch einmal sehr steil. Da der Wind aufgefrischt hat, schauen wir, dass wir weiter kommen und gehen recht flott hinauf.

Nach dem obligatorischen Gipfelfoto machen wir aber recht schnell kehrt und gehen zum offenen Terzerhaus hinüber.

Obwohl das „Gmoi Oim Race“ stattfindet und sehr viele Leute hier heroben sind, haben wir Glück und bekommen einen schönen Platz mit einer wirklich außergewöhnlich schönen Aussicht!

Da wir so schnell waren – ohne uns wirklich beeilt zu haben – lassen wir uns mit dem Essen gut Zeit und brechen nach Kaffee und Kuchen erst wieder auf.

Mittlerweile ist die Sonne herausgekommen, so dass wir auch hierbei noch voll auf unsere Rechnung gekommen sind.

Beim Hinuntergehen habe ich rückblickend nicht den optimalen Weg gewählt. Wir sind den oberen Teil schon auf dem Schiweg / der Forststraße gegangen, aber dann am Rand der Piste abgezweigt. Das war mit dem nassen Schnee keine gute Wahl. Wir mussten die Schneeschuhe ausziehen, weil wir unkontrolliert gerutscht sind. Besser wäre es gewesen den Schiweg über die oberste Piste auszugehen. Danach war es kein Problem mehr.

Am Schluss, ganz unten, hat uns der Fotograf dieses Kiosks noch überredet ein gratis Foto zu machen. Eigentlich war dieses Service für das „Gmoa Oim Race“ aufgestellt – wir haben es aber trotzdem auch genutzt und jeder Teilnehmer hat gleich einen Ausdruck mit nach Hause genommen!

 





Martin Heppner
Übungsleiter Bergwandern und Übungsleiter Schneeschuhwandern
Im Verein seit: 2012
Geboren und aufgewachsen in Klagenfurt, lebt jetzt in Wien

Im Frühjahr 2015 hat er sein Auto verkauft und ist seither mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Touren unterwegs. Darüber bloggt er beim Alpenverein Edelweiss.

In seiner Kindheit haben ihn seine Eltern oft in Kärnten, Slowenien und Italien zum Wandern mitgenommen. Durch den Abstand der Jahre verklärt, kann er sich nur mehr an die schönen Momente in den Bergen erinnern. Deshalb schleppt er jetzt seine eigenen Kinder ab und zu mit in die Wiener Hausberge.

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